Jahresrückblick der Sandersdorfer Kanuten

Was war das für ein turbulentes Jahr. Und es ist noch nicht vorbei.

Doch der Reihe nach.

Die Sandersdorfer Kanuten planten seit August 2018, die Deutsche Meisterschaft im Stand-Up-Paddling an der Förstergrube durchzuführen. Nach vielem Hin und Her haben wir kurzfristig umformiert und beschlossen, statt einer Leistungssport-Veranstaltung eine Deutsche Meisterschaft im Breitensport durchzuführen. Diese fand dann im Juni bei absolut 1A sommerlichen Bedingungen statt. Über 100 Starter folgten der Ausschreibung und nahmen an den beiden Wettkampftagen teil. Selbst der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes ließ es sich nicht nehmen, einmal vorbeizuschauen.

Mit Heike und Hubi vom Sandersdorfer Karnevalsverein hatten wir zu dieser SUP-DM wieder einmal zwei Moderatoren, die unsere Meisterschaft mit vielen Sprüchen und sportlichem Geschick ummalt haben. Nicht zuletzt war mit Matthias Sinang ein behinderter Sportler erstmalig auf dem Board am Start. Es konnten über 200 Medaillen, 100 Shirts und 70 Pokale zur Meisterschaft einen neuen Besitzer finden.

Doch ein Ausruhen gab es für die Kanuten aus Sandersdorfer Kanu-Vereins danach nicht. Der 5. 7-Seen-Lauf stand an. In diesem Jahr – zum kleinen Jubiläum – erfolgte der Start erstmalig auf der Tartanbahn im Sandersdorfer Stadion. Adi von „Mach mit, mach’s nach, mach’s besser“, ein Wunschkanditat von Jan Sittig, konnten wir dafür begeistern. Sicherlich erinnern Sie sich noch an den Einmarsch mit Adi und den darauf folgenden Wettkampf der drei Grundschulen von Sandersdorf, Brehna und Zscherndorf.

Sieger waren an diesem Tag alle, auch die 600 Läufer, die auf den Strecken Halbmarathon, 10 km, 3 km, 400 m und im Rollstuhl unterwegs waren. Danke auch hier wieder an Heike und Hubi, die nun auch schon fünf Jahre unsere Moderatoren bei der Veranstaltung sind.

Man könnte jetzt auch auf den Einfall kommen und sagen: „Ja, okay und Kanu?“

Na klar waren wir mit unseren Aktiven auch auf dem Wasser unterwegs: Landesmeisterschaften, Europameisterschaften, Olympic Home Games.

Wir waren dabei, ob in Sandersdorf, Friedersdorf, Jeßnitz, Magdeburg, Wusterwitz, Brandenburg, Racice, Bratislava usw. – 2019 ging es heiß her.

Landesmeistertitel
Deutsche Meister Titel: 2 x Platz 1 und 4 x Platz 2
Internationale Brandenburger Juniorenregatta: Platz 3
Junioren-Europameisterschaft: Platz 5 und 9
Olympic Home Games: Platz 2 und 2 x Platz 3

Ja, mit Tabea Gabelunke hat der Sandersdorfer Kanu-Verein eine Nationalmannschaftspaddlerin dabei, die schon erste Zeichen in der Welt setzt. Gleiches ist auch bei den noch jungen Sportlern zu verkünden. Sie trainieren in der Woche dreimal auf der Förstergrube und drehen ihre Runden im Rennboot.

Jonas Prehl, Ole Weiser, Max Henßler, Maja und Alexander Hoppe sind solche Talente, die richtig viel Sport in unserem Verein treiben und schon so manchen Pokal und manche Medaillen mit nach Hause nehmen konnten.

Aber ganz nebenbei bauen die Kanuten von der Förstergrube eine neue Bootshalle mit Umkleidekabinen, Duschräumen und Sanitäranlagen.

Ein Projekt, das längst hätte fertig sein sollen. Doch leider kam es etwas anders. Dies jetzt auszuweiten, würde eventuell zu langen Diskussionen führen. Deshalb verzichten wir darauf.

Doch eines darf an dieser Stelle nicht unter den Tisch gekehrt werden!

Ein ganz großes Dankeschön bei der Lösung dieser Probleme geht an Lars Zimmer und Andy Grabner, die uns bei unseren Problemen mit dem Neubau unterstützt haben. Nun hoffen wir, dass unsere neue Bootshalle Anfang 2020 mit einer kleinen Feier seiner Bestimmung übergeben werden kann.

Denn auch im kommenden Jahr warten wieder viele sportliche Herausforderungen auf die Sandersdorfer Kanuten.

Wenn Sie jetzt auf uns neugierig geworden sind, dann schauen Sie einfach mal im Ring der Chemiearbeiter 34a vorbei. Gleich neben der Gaststätte „Förstergrube“.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schöne Tage im Kreise Ihrer Lieben und bleiben Sie schön gesund und munter.

Mit sportlichem Gruß

Euer Vorsitzender
Lutz Wilke

Sandersdorf – unsere Heimat!

Vor nunmehr fast 20 Jahren haben wir als Kanuverein in Sandersdorf an unserer schönen Förstergrube unsere Heimat gefunden – 20 Jahre Kanusport in Sandersdorf sind für uns ein Grund, einmal Danke zu sagen. Ein besonderer Dank für die gute Unterstützung und die allzeit tolle Zusammenarbeit geht zuerst an unsere Stadtverwaltungen und unseren Bürgermeister Andy Grabner.

Ohne die stets unkomplizierte kommunale Unterstützung wäre auch unsere beiden sportlichen Highlights in diesem Jahr kaum möglich. So findet vom 29. bis zum 30. Juni 2019 die 1. SUP-DM im Breitensport in unserem Verein statt.

Unser schöner 7-Seen-Lauf feiert am 7. September sogar ein kleines Jubiläum – zum fünften Mal gehen Sportler an den Start, um natürlich auch die schöne Landschaft unserer Stadt zu genießen.

Besonders auf Trab hält uns in diesem Jahr auch der Bau unserer neuen Bootshalle. Bei dem altern Provisorium bröckelt das Dach – ein ordentliches Zuhause für unsere Boote muss deshalb dringend her. Beim Abpaddeln im vergangenen Jahr haben wir zum ersten Spatenstich geladen, in diesem Jahr konnten wir beim Anpaddeln Richtfest feiern. Inzwischen ist das das Dach drauf und die Bootsständer liegen bereit zum Einbau.

Auch hier möchten wir uns bei all unseren Unterstützern bedanken, die unser Vorhaben auch in schwierigen Zeiten nicht aufgegeben und uns stets tatkräftig unter die Arme gegriffen haben. Ein großes Dankeschön geht deshalb auch an unsere vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfer, die schon so einige Samstag für unsere Bootshalle geopfert haben, um mit anzufassen. Dank gilt auch hier unserer Stadtverwaltung und insbesondere auch dem Landtagsabgeordneten Lars Zimmer.

Auch sportlichen Leistungen wären ohne eine Unterstützung der Stadt nicht möglich. Zurzeit ist unsere Tabea Gabelunke vom Sandersdorfer Kanu-Verein e.V. in Brandenburg auf dem Beetzsee mit der Nationalmannschaft unterwegs.

Die historische Regattastrecke feiert in diesem Jahr ihr 50. bestehen – ein Ziel, das auch wir gemeinsam mit unserer Stadt an unserer schönen Förstergrube erreichen wollen.