Sportbericht 1. Offene Landesmeisterschaft im SUP Breitensport von Sachsen-Anhalt

Am 04.08.2018 fanden sie statt, die ersten offenen Landesmeisterschaften auf der Förstergrube zu Sandersdorf, im Ring der Chemiearbeiter 34a. Die Anfahrt für viele nostalgisch zwischen Neubaublöcken. Kann das richtig sein im Ring der Chemiearbeiter, Wasser? Nach nur zwei Kurven steht man aber schon vor dem Gelände des Sandersdorfer Kanu-Vereins e.V. – mit Blick auf die Förstergrube, das 1A Badegewässer von Sandersdorf. Genau dort fanden die 1. Offenen Landesmeisterschaften von Sachsen-Anhalt statt.

Im Vorfeld hatten wir uns bei einem Wettkampf in Merseburg sowie zu den Deutschen Meisterschaften in Xanten angesehen, wie solch eine Veranstaltung ablaufen könnte. Die wenigen Empfehlungen haben wir mit unserer Rennsporterfahrung gebündelt und daraus diese Meisterschaft organisiert. Da uns nur die 200 m Sprint-Strecke zu monoton war, haben sich Vorsitzender und Vorstand ein ausgewogenes und attraktives Programm zu dieser Meisterschaft einfallen lassen.

So fanden Rennen im Einer-Board über die Sprintstrecke von 200 m statt, die dreimal nach kleinen Pausen durchpaddelt werden musste, angelehnt an die Deutsche Meisterschaft. Danach wurde ein Rundkurs gestartet, der über ca. 500 m ging und wie eine Acht gepaddelt werden musste.

Staffelrennen für Frauen, Kinder und im Mix fanden danach über die Streckenlänge von ca. 200 m mit Staffelstabübergabe statt, was großen Anklang fand.

Als Höhepunkt hatten wir extra zwei 10er-Boards aus Markranstädt einfliegen lassen. Diese waren dann natürlich der absolute Knaller. Acht Sportler kämpften auf einem Board gleichzeitig um Sieg und Niederlage. Dies war natürlich für alle Teams eine absolute Herausforderung, da keine Mannschaft im Vorfeld auf solch einem Großboard trainieren konnte. Und was soll ich euch erzählen, wir als Veranstalter, der Sandersdorfer Kanu-Verein, gewann dieses Duell für sich und erhielt den Pokal für das Mannschafts-Rennen auf dem 10er-Board.

Am Abend wurden dann noch alle Sieger ab dem 4. Lebensjahr in den unterschiedlichen Altersklassen geehrt und mit Medaillen, Ehrenpreisen und Pokalen geschmückt. In der Gesamtmannschaftswertung siegte dann der einheimische Sandersdorfer Kanu-Verein.

Es war die erste Veranstaltung dieser Art, die wir durchgeführt haben.Wir versuchten auch ein System an Hand eines Programms zu finden, was sich jedoch schwierig gestaltete, da es viele Sportler in diesem Bereich gewohnt sind, bis unmittelbar vor solch einem SUP-Wettkampf, ihre Meldung abzugeben. Dies werden wir bis zur nächsten Veranstaltung zu lösen wissen. Ansonsten kann und sollte sich jeder, der solch eine Veranstaltung organisiert, an den Gepflogenheiten im Rennsport etwas anlehnen.

Ansonsten sind wir guter Dinge und ich hoffe, dass wir mit unserer Veranstaltung dazu beigetragen haben, SUP-Paddling noch etwas mehr in die Öffentlichkeit zu bringen. Insgesamt nahmen ca. 80 Teilnehmer und 350 Besucher an unserer Veranstaltung teil.

Aktueller Sportbericht
Lutz Wilke

Tabea holt sechs Mal Gold bei der ODM!

Mit ihren Teamkollegen holt Tabea auch im C8 über 500 m das begehrte Edelmetall.

Am Wochenende fanden in Brandenburg an der Havel auf dem Beetzsee die 28. Ostdeutschen Meisterschaften statt. Hier nahm auch die 15-jährige Tabea Gabelunke aus dem Sandersdorfer Kanu Verein e.V. teil. Sie trainiert zurzeit an zwei Standorten. Zum einen in Sandersdorf und zum anderen in Leipzig, da sie das dortige Sportgymnasium bei der DHfK besucht. Dennoch ist Tabea dem Verein noch sehr verbunden und sehr oft in Sandersdorf.

Am Wochenende erpaddelte sie sich sage und schreibe sechs Goldmedaillen und damit auch sechs Ostdeutsche Meistertitel!

Sechs Titel und sechs Mal Gold für Tabea – ein sau starkes Wochenende!

Zuerst ging es im C1 über die 200 m Sprintstrecke, danach auf die gleiche Strecke im Zweier-Canadier. Über die 500 m Distanz konnte Tabea dann noch einmal die Rennen für sich entscheiden. Im darauffolgenden Achter errang sie ebenfalls, gemeinsam mit ihren Sportfreunden, Gold.

Abgerundet wurde die Ostdeutsche Meisterschaft für Tabea mit der langen Distanz über 2.000 m. Hier hatte Tabea im Vorfeld sehr viel Respekt, da sie den Einer über diese Strecke im letzten Jahr nicht gewinnen konnte. Doch eine heimlich zusammengestellte Strategie half ihr dabei, das Unterfangen in Gold umzusetzen.

Das sechste Gold gesichert – da können alle Beteiligten nur strahlen!

Ihre Heimtrainer aus Sandersdorf und der Trainer aus Leipzig waren mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft recht zufrieden. Diese findet übrigens Anfang September in Hamburg statt und dort will Tabea natürlich bei der Vergabe von Medaillen ein Wörtchen mitreden.

Aktueller Sportbericht
Lutz Wilke